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FATBOY Lamzac – Ich und die peinliche Erstbefüllung am Strand

Endlich Urlaub!

Es war endlich Zeit für den langersehnten Urlaub. Es sollte einmal mehr an die Ostsee gehen. Zwei Wochen entspannen, am Strand relaxen und einfach mal nichts tun außer dem, wozu man Lust hat.

Genau zu diesem Zweck hatten wir uns den FATBOY Lamzac ein paar Tage zuvor bei Amazon bestellt. Vor allem meine Kinder und ich waren schon extrem heiß darauf, dieses Teil am Strand auszuprobieren.

Die Anreise

Also begann ich am Tag der Abreise, wie immer, die von meiner Frau akribisch zusammengestellten und verpackten Reiseutensilien ins Auto zu räumen. Wie immer kamen der Kofferraum und auch die Fußräume bei den Kindern an den Rand der Kapazität. Hier fiel mir der Lamzac in seiner sehr kompakten kleinen Tasche zum ersten Mal positiv auf. Ich konnte ihn bequem in einen kleinen Hohlraum zwischen zwei Taschen quetschen. Super!

Die Autofahrt war angenehm, das Wetter nicht zu heiß, und es gab keinen Stau. Ich begann, mich sozusagen schon auf der Fahrt zu entspannen.

Das Ferienhaus, das wir gemietet hatten, war schön eingerichtet und sauber, der Strand nur 5 Minuten zu Fuß entfernt. Wir waren früh losgefahren und hatten nun deshalb die Möglichkeit, bei schönstem Wetter den Nachmittag am Strand zu verbringen. Natürlich nahmen wir den FATBOY Lamzac mit.

Der Fatboy Lamzac und ich – keine Liebe auf den ersten Blick

Am Strand angekommen, breiteten wir unsere Handtücher aus, bauten die Strandmuschel auf und genossen die Aussicht. Nach ein paar Minuten drängelte mich mein Sohn, doch nun endlich mal den Lamzac aufzustellen. Ich konnte es auch kaum erwarten und legte gleich los.

Es war ja kinderleicht, sagten sie online. Ich hatte mir einige Videos vom Hersteller dazu auf Youtube angesehen und wusste, wie es ging – theoretisch. Es lag auch eine Anleitung bei, die allerdings leicht verwirrende Pfeile auf verwirrenden Abbildungen präsentierte. Ich war wirklich froh, mir zu Hause noch die Videos angesehen zu haben. In diesen Videos schwangen die Protagonisten den Lamzac 3-4 mal hin und her und fertig war er. SO würde ich das nun auch machen. Alles easy!

Denkste! Ich schwang das Teil wie ein Geisteskranker hin und her und ließ die Öffnungen dabei nach Luft schnappen wie einen an Land gespülten Karpfen. Hin und her und her und hin. Er wollte sich einfach nicht richtig füllen. Meine Frau meinte, ich solle es doch mal mit Rennen probieren und dass das ja so mit diesem “Achten-Malen” nicht klappen könne. Ich spürte bereits leichte Irritationen in meinem Entspannungszentrum. Da mir aber auch nichts Besseres einfallen wollte, begann ich also mich mit einem roten Dinosaurierkondom, rennend im Strand, so richtig schön lächerlich zu machen. Ein schlacksiger Stolperer gefolgt von einem Sturz, wie er bei “Uuups die Pannenshow” auch nicht schöner hätte sein können, rundete diese Erfahrung ab. Leider war dieser Versuch ebenfalls in die Hose gegangen. Ich beschloss, heute keinen weiteren Versuch mehr zu starten und lieber am Abend “im stillen Kämmerlein” zu üben, um eine Wiederholung dieser Peinlichkeit zu vermeiden.

Die “Trockenübung” am Abend

Als wir nach dem Strand nach Hause kamen und am Grill einige leckere Steaks genossen hatten, war der Ärger mit dem Lamzac schon wieder vergessen. Ich war nun motiviert, das Befüllen zu meistern.

Ich übte ungefähr 15 Minuten, dann hatte ich den Dreh raus
Der entscheidende Trick war der, keine ausladenden Schwingbewegungen zu machen. Nein. Es war vielmehr nötig, kurze, eher reißende Bewegungen zu machen und dabei das Öffnen und Schließen der Öffnungen richtig zu timen. Die Öffnung muss noch während der Auffüllbewegung wieder geschlossen werden, nicht erst kurz nach dem Beenden der Bewegung, da sonst die Luft wieder entweichen kann. Eigentlich logisch, aber es hat mich doch einige Versuche gekostet, die Koordination des “Vorgangs” auf meine Großhirnrinde einzubrennen.

Der Lohn für die Mühe am nächsten Tag

Gutgelaunt machte ich mich am nächsten Tag nach dem Frühstück auf zum Strand. Und was soll ich sagen, die die gestern noch spotteten, mussten nun neidisch zusehen, wie ich in nur 2 Minuten meinen Sitzsack Outdoor aufstellte und entspannt den Wellen lauschte. Das Liegegefühl war einfach toll, und ich war sogar kurz eingenickt. Auch meine Kinder und sogar meine Frau, die etwas später zum Strand kamen und den Lamzac dann ausprobierten, waren sehr positiv überrascht. Hatte meine Frau zunächst noch von einer überdimensionierten Luftmatratze gesprochen, so war sie diejenige, die nun gar nicht mehr aufstehen wollte.

Ich habe den Lamzac auch kurz im Wasser benutzt, muss aber sagen, dass mir hier wohl der nötige Gleichgewichtssinn fehlt, um das Teil stabil zu halten. Das war mir etwas zu wackelig. Vielleicht probier ich es irgendwann nochmal.

Fazit

Ich liebe den FATBOY Lamzac. Er ist wie ein kleiner Turnbeutel kinderleicht und platzsparend zu transportieren und lässt sich auch sehr leicht aufbauen. Vorausgesetzt man hat ein wenig Training hinter sich und lässt sich am Anfang nicht von Misserfolgen entmutigen.

Am Strand hat uns der Lamzac sehr gut gefallen, sowohl als Sonnenliege, als auch als Stuhl hat er sich super bequem angefühlt. Nach ungefähr 3 Stunden haben wir regelmäßig Luft nachgefüllt, da er nach dieser Zeit etwas an Volumen verloren hatte. Ich denke, so wie man das Befüllen lernen muss, so ist es auch beim Verschließen. Ich vermute, wenn ich den Verschluss fester eingedreht hätte, wäre eventuell weniger bzw. gar keine Luft entwichen.

Wir überlegen, noch einen weiteren anzuschaffen, damit es im nächsten Urlaub nicht mehr so viele Rangeleien um den Sitzsack gibt. Oder besser gesagt, dass ich auch mal wieder drin liegen kann und ihn nicht immer nur aufstelle…..


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